Adapter wirkt vollständig und ist an Hardware erprobt – keine bekannten Vorbehalte.
Implementiert, aber mit Vorbehalten (z. B. firmware-abhängige Register oder noch unvollständige Steuerung) – an Hardware zu bestätigen.
Erst als Gerüst angelegt oder nur lesend und unverifiziert – noch nicht verlässlich.
Adapter existiert bereits im Code, ist aber noch nicht in der Geräteauswahl verfügbar.
Am Markt bekannt, aber (noch) nicht angebunden – bewusst nicht oder schlicht noch nicht umgesetzt.
Ratgeber · Verteilung
Eine Dachanlage, acht Haushalte, ein Hausanschluss. Wie der Solarstrom physikalisch im Haus bleibt, wie er rechnerisch den Wohnungen zugeordnet wird – und warum die Eigenverbrauchsquote im Mehrfamilienhaus höher sein kann als im Einfamilienhaus.
Hinter dem Hausanschluss gibt es nur ein Netz. Der Strom vom Dach fließt zum nächsten Verbraucher, der gerade eingeschaltet ist – egal, wem die Wohnung gehört. Das ist die Physik, und sie ist immer optimal: Nichts geht ins Netz, solange im Haus jemand Strom braucht.
Die Buchhaltung ist die Frage, wem diese Kilowattstunde zugerechnet wird. Dafür braucht es Zähler an den richtigen Stellen und eine Regel, nach der aufgeteilt wird. Alles, was „Verteilung" heißt, ist diese Regel – plus die Steuerung der Verbraucher, die den Zeitpunkt des Verbrauchs verschieben kann.
Physischer Summenzähler
Ein Zweirichtungszähler am Hausanschluss, dahinter je Wohnung ein Zähler und einer für die Anlage. Der Netzbetreiber sieht nur die Summe. Die Aufteilung dahinter macht der Betreiber. Braucht Umbau im Zählerschrank und ein genehmigtes Messkonzept.
Virtueller Summenzähler
Alle Zähler sind intelligente Messsysteme; der Messstellenbetreiber bildet die Summe aus den Viertelstundenwerten. Kein Umbau, dafür Abhängigkeit vom Messstellenbetreiber und seinen Datenwegen.
| Schlüssel | So wird gerechnet | Dafür | Dagegen |
|---|---|---|---|
| Statisch | Jede Wohnung bekommt einen festen Anteil der Erzeugung, etwa nach Fläche oder gleich verteilt. | Leicht zu erklären, keine Viertelstundenwerte nötig. | Wer tagsüber nicht da ist, bekommt Solarstrom zugerechnet, den er nicht verbraucht hat – und muss ihn trotzdem bezahlen oder „weitergeben". Verschenkt Eigenverbrauch. |
| Dynamisch | Je Viertelstunde wird die Erzeugung im Verhältnis des tatsächlichen Verbrauchs der Wohnungen verteilt. | Fair und physikalisch nah: Wer gerade verbraucht, bekommt den Solarstrom. Höchste Quote. | Braucht Viertelstundenwerte je Wohnung und Software, die rechnet. |
Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWG erlaubt beide Schlüssel; die Viertelstundenmessung ist dort ohnehin Pflicht, also spricht wenig gegen dynamisch.
Ein Einfamilienhaus mit 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch nutzt ohne Speicher rund 30 % seines Solarstroms direkt. Der Rest fällt an, wenn niemand zu Hause ist. Acht Haushalte haben acht verschiedene Tagesabläufe: Homeoffice hier, Schichtdienst dort, Rentner im Erdgeschoss. Die Summe ihrer Lastkurven ist glatter als jede einzelne, und die Anlage findet tagsüber fast immer einen Abnehmer.
Noch mehr bringt es, Verbraucher gezielt in die Sonnenstunden zu legen. Das geht nur mit steuerbaren Geräten: Wallboxen, Warmwasserbereiter, Wärmepumpen, Speicher. Eine Steuerung prüft im Sekundentakt, wie viel Überschuss da ist, und gibt ihn in fester Rangfolge frei – erst das Auto, dann der Speicher, dann das Netz. Wie das im Detail funktioniert, erklärt die Seite „Wie die Anlage entscheidet".
Wichtig für die Erwartung: Gesteuert werden kann nur, was steuerbar ist. Herd, Fernseher und Kühlschrank einer Mietwohnung bleiben, was sie sind. Die Verteilung über alle Wohnungen plus gesteuerte Wallboxen und Warmwasser ist der realistische Hebel – nicht die Steuerung der Haushalte.
Übernimmt: Messung je Einheit und am Hausanschluss (Unterzähler, Zähler mit Schnittstelle, IR-Lesekopf), rechnerische Zuordnung des Solaranteils nach den gemessenen Werten, Steuerung der steuerbaren Verbraucher nach Überschuss und Rangfolge mit Mindestleistung und Speicher-Reserve, Abrechnung je Kunde mit getrenntem Solar- und Netzpreis.
Übernimmt nicht: das Messkonzept beim Netzbetreiber, den Messstellenbetrieb und die intelligenten Messsysteme selbst. EFC rechnet mit den Zählern, die es auslesen kann; welche Zähler eichrechtlich für die Abrechnung taugen, ist Sache des Betreibers.
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