Einfach erklärt
Die Anlage trifft alle paar Sekunden dieselbe Entscheidung: Wohin mit dem Strom, der gerade da ist? Der ganze Trick steckt in einem Unterschied, den jeder aus dem Alltag kennt: wie viel pro Stunde hereinkommt (die Leistung, in kW) gegen wie viel schon angespart ist (die Energie, in kWh).
Vier Schritte, immer gleich – die Details stecken im Bild weiter unten.
↻ … und alle ~5 Sekunden von vorne (eine schnelle Korrektur justiert zwischendrin alle 2 s)
Geld strömt herein – mal viel, mal wenig pro Stunde. Die Fixkosten gehen zuerst ab. Was übrig bleibt, fällt eine feste Rangfolge hinab: erst die geplante Anschaffung (das Auto), dann das Sparschwein (die Batterie), der Rest wandert zur Bank (ins Netz).
| In der Anlage | Im Bild |
|---|---|
| Sonne / Erzeugung jetzt | Einkommen pro Stunde – mal üppig, mal knapp |
| Hausverbrauch | Fixkosten, die zuerst abgehen |
| Überschuss | Was am Ende übrig ist |
| Rangfolge der Verbraucher | Eine feste Reihenfolge: Auto, dann Sparen, dann Bank |
| Mindestleistung Auto | Große Anschaffung lohnt erst ab Budget – sonst gar nicht |
| Batterie-Reserve | Ein Notgroschen bleibt unangetastet |
| Netzbezug | Der Dispo stockt auf – nur wenn genehmigt (teuer) |
| Batterie hilft abends | Ist Ebbe, hilft das Sparschwein aus |
| Sanftes Nachregeln | Beträge ändern sich in kleinen Schritten; Blick ~5 s, Korrektur 2 s |
Jede steuerbare Gruppe – Wallboxen, Heizstäbe, Wärmepumpen, Klimageräte – hält einen eigenen, einstellbaren Sicherheitsabstand zur Batterie frei, bevor sie den Speicher anzapft.
Ohne diesen Abstand würden sich alle Gruppen gleichzeitig auf die Batterie stürzen, sobald ein bisschen Reserve über dem Minimum da ist – und der Speicher wäre im Nu leer. Der Puffer öffnet die Batterie für einen zusätzlichen Verbraucher erst, wenn wirklich genug Luft nach oben ist: Notgroschen plus die Puffer der anderen Gruppen müssen gedeckt sein. So bleibt für jede Gruppe Spielraum, und keine einzelne räumt den Speicher für die anderen leer.
Noch aus → einschalten
Eine Gruppe, die noch aus ist, muss den vollen Sicherheitsabstand überwinden – den eigenen Puffer und die der anderen.
Schon an → weiterlaufen
Eine Gruppe, die schon läuft, muss ihren eigenen Puffer nicht mehr freihalten, um weiterzulaufen.
Drei Reserven, die aufeinander stapeln. Damit sauber getrennt bleibt, was welchen Zweck hat:
Weil jeder den Unterschied zwischen „ich verdiene 20 € die Stunde" (Leistung) und „auf dem Konto liegen 800 €" (Energie) im Bauch spürt. Genau dieser Unterschied – Leistung (kW) gegen Energie (kWh) – ist der Kern dessen, was die Anlage tut. Sie ist nichts weiter als eine sehr gewissenhafte Haushaltskasse, die alle paar Sekunden neu rechnet, wohin das Geld am sinnvollsten fließt.
Und wenn Strom verkauft wird
Ein und dieselbe Kilowattstunde ist unterschiedlich viel wert – je nachdem, wohin sie fließt.
Bewohner und externe Lader wollen denselben knappen Sonnenstrom – meist unsichtbar, im Mangel sofort spürbar.
Der Bewohner
Will den Strom selbst nutzen – und spart damit den vollen Netzpreis.
Der externe Gast
Will günstig laden – und zahlt dem Betreiber dafür.
Solange die Sonne üppig scheint, ist genug für alle da. Knapp wird es an trüben Tagen und am Abend – dann fällt die Frage an: Geht die nächste Kilowattstunde in den eigenen Speicher und das eigene Auto, oder an den zahlenden Gast?
Adapter wirkt vollständig und ist an Hardware erprobt – keine bekannten Vorbehalte.
Implementiert, aber mit Vorbehalten (z. B. firmware-abhängige Register oder noch unvollständige Steuerung) – an Hardware zu bestätigen.
Erst als Gerüst angelegt oder nur lesend und unverifiziert – noch nicht verlässlich.
Adapter existiert bereits im Code, ist aber noch nicht in der Geräteauswahl verfügbar.
Am Markt bekannt, aber (noch) nicht angebunden – bewusst nicht oder schlicht noch nicht umgesetzt.
Dein Hinweis geht direkt an unser Team – kein Account, kein Umweg.
Dein Hinweis ist angekommen.
Dein Wechselrichter, Zähler, Speicher, deine Wallbox oder Wärmepumpe fehlt noch? Melde sie – wir prüfen die Anbindung. Je mehr du angibst, desto schneller geht’s.
Deine Meldung ist angekommen. Wir prüfen die Anbindung und melden uns bei dir.
Sag uns in zwei Sätzen, worum es geht. Wir melden uns persönlich – per Rückruf, per E-Mail oder mit einer Online-Demo an einer laufenden Anlage. Kein Newsletter, keine Weitergabe.
Deine Anfrage ist angekommen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.